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TRUST: Trinkwasserversorgung in prosperierenden Wassermangelregionen nachhaltig, gerecht und ökologisch verträglich

TRUST: Trinkwasserversorgung in prosperierenden Wassermangelregionen nachhaltig, gerecht und ökologisch verträglich
Ansprechpartner:Felix Riese, M.Sc.
Dr. rer.nat. Sina Keller
Prof. Dr.-Ing. Stefan Hinz
Förderung:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Partner:Universität Stuttgart, DVGW-Technologiezentrum Wasser, Decon International GmbH, Disy Informationssysteme GmbH, Pabsch & Partner Ingenieurgesellschaft mbH, OTT Hydromet GmbH
Starttermin:01.05.2017
Endtermin:30.04.2020

Im TRUST-Projekt werden Lösungs- und Planungswerkzeuge zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele im Wassersektor (UN SDG Nr. 6) am Beispiel des Wassereinzugsgebiets der Region Lima/Peru entwickelt. Das IPF übernimmt in Kooperation mit dem IWG das Monitoring von Wasserhaushaltsgrößen und die hydrologische Modellierung. Die drei übergeordneten Ziele sind a) die Kombination von terrestrischen Beobachtungen mit Daten aus der Fernerkundung zur repräsentativen Beobachtung von Wasserhaushaltsgrößen, b) die hydrologische Systemanalyse und Regionalisierung von Wasserhaushaltsgrößen, vor allem der Niederschlags- und der Bodenfeuchtedynamik, sowie c) die flächendeckende Ableitung von Landnutzungs-, Boden- und Geometriedaten.

Das IPF bearbeitet die folgenden Aufgaben:

  • Erstellen eines digitalen Geländemodells, aus dem automatisch topologisch korrekte Wasserscheiden, Flussläufe und Einzugsgebiete extrahiert und deren zeitliche Veränderung verfolgt werden können.
  • Entwicklung und Implementierung eines (raum & zeitlich) kontextbasierten Klassifikationssystems zur automatischen Ableitung der allgemeinen Nutzungsart/Landnutzungsänderung.
  • Entwicklung und Implementierung von Merkmalsdeskriptoren speziell für bewässerte Flächen.
  • Entwicklung von Bildanalyseverfahren zur Ableitung der im Projektgebiet vorherrschenden Bodenart.
  • Beschreibung der Wasserhygiene durch Parameter aus spektralen Signaturen.

Auf Hardware-technischer Seite werden Hyperspektralkameras (z.B. im SWIR-Bereich von 950nm - 2500nm) statisch und auf flexiblen Kleinplattformen wie z.B. Drohen eingesetzt. Darüber hinaus ist geplant, dass die Messungen auf lokaler Skala durch die EnMAP-Satellitenmission (im Bereich von etwa 400nm - 2500nm) auf die globale Skala erweitert werden.

 

Mehr Informationen:

 

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