Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF)

Photogrammetrie

Photogrammetrie erfasst sowohl die räumliche Dimension (Geometrie) als auch die Bedeutung (Semantik) von Objekten berührungslos mit Hilfe von Bildern.
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Die Sensoren zur Bilderfassung reichen dabei von Messkameras über terrestrische und flugzeug-getragene Laserscanner bis hin zu digitalen Entfernungs-kameras, die auszuwertenden Objekte von mikroskopisch kleinen Strukturen aus der Medizin über mittelgroße Bauteile der Industrie bis hin zu Großbauwerken oder der Topographie der Erdoberfläche. Die Analyse der erfassten Bildinformation basiert auf modernen Methoden der digitalen Bild- bzw. Punktwolken-Verarbeitung.

Die wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte des Instituts sind die automatische 3D-Objektrekonstruktion aus terrestrischen wie auch flugzeuggetragenen Bild- und Laserscannerdaten mit Fokus auf die Gebäudemodellierung aus dichten Punktwolken, z.B. durch Forschungsprojekte zur Änderungserkennung an Bauwerken oder zur Extraktion geeigneter Dachflächen für Photovoltaik-Nutzung. Weitere Forschungen beziehen sich auf Genauigkeitsuntersuchungen terrestrischer Laserscanner und der automatischen Extraktion von 3D-Objektformen. Zukünftig wird hierzu auch die Eignung sog. 3D-Kameras untersucht werden. Darüber hinaus befasst sich das Institut traditionell mit der photogrammetrischen Erfassung und Auswertung für archäologische Forschungsprojekte und für  die architektonische Denkmalpflege.

 

 

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Photogrammetrische Erfassung einer Fassade des Schlosses Andlau: Triangulation der Aufnahmepunkte

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Differenzen zwischen der Objekterfassung mittels Photogrammetrie und terrestrischem Laserscanning