Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF)

Fernerkundung

Fernerkundung im engeren Sinne hat die Gewinnung thematischer Information über die Erdoberfläche und auf ihr befindlicher Objekte zum Ziel.
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Als Informationsträger dient hierzu die von der Erde reflektierte oder emittierte elektromagnetische Strahlung. Sie umfasst den Wellenlängenbereich vom sichtbaren Licht über den Infrarotbereich bis hin zum Mikrowellenbereich. Als Sensoren kommen flugzeug- und satellitengestützte optische passive Systeme (multispektral, hyperspektral) sowie aktive Systeme (Radar, Laser) zum Einsatz. Ihre Daten werden durch pixel-, segment- und objektbasierte Klassifizierungs-verfahren mittels leistungsstarker Computer ausgewertet.

Das Institut beschäftigt sich speziell mit der Automatisierung der Verarbeitungs- und Auswerteketten von hochauflösenden optischen Satellitendaten, Hyperspektral- und Radardaten. Dabei werden sowohl anwendungsbezogene Forschungs-projekte verfolgt (z.B. Einsatz der Fernerkundung in Katastrophenfällen) wie auch methoden- und grundlagen-orientierte Fragestellungen wissenschaftlich bearbeitet (z.B. Charakterisierung geophysikalischer Prozesse mittels Fernerkundungsdaten).

 

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Segmentbasierte Landnutzungsklassifizierung (Farbkodierung nach Landnutzung)

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Klassifizierung von Dachflächenmaterialien als Grundlage zur Modellierung von Schadstoffeinträgen (Farbkodierung nach Dachmaterialien)